<< DivX Der Osten auf vier Rädern Mobilsein in der DDR
Der Osten auf vier Rädern Mobilsein in der DDR
Category Image
FormatDivX
SourceRetail
LanguageGerman audio/written
GenreDocumentary
TypeMovie
Date 1 decade, 4 years
Size 423.4 MB
Website https://nzbindex.nl/search/?q=Der+Osten+auf+vier+R%26auml%3Bdern+Mobilsein+in+der+DDR
Sender Volkel (n5glZg)                
Searchengine Search
NZB NZB
Number of spamreports 0

Post Description

Der Osten auf vier Rädern Mobilsein in der DDR - dTV - Xvid

Dauer: 45:00 | Größe: 385 MB | Sprache: Deutsch | Format: Xvid |
Kaum ein Thema in Wirtschaft und Alltag war mit so vielen Hoffnungen und Sehnsüchten verbunden wie das individuelle Fahrvergnügen. Zuerst auch auf höchstoffizieller Seite: Visionen von modernen Städten wurden entwickelt, mit gewaltigen Hoch- und Schnellstraßen. Im Westen boomt in den Wirtschafts-Wunderjahren der Markt um die Mobilität. Das Auto wird zur Normalität, die jeweilige Marke zum Statussymbol. Im Osten werden andere Konzepte diskutiert. Da sich abzeichnet, dass eine ausreichende Versorgung mit privaten PKW nicht zu erreichen ist, regt die Partei die"kollektive Nutzung" der Automobile an. Überall in der DDR entstehen Mietstationen. Doch die Wartezeiten für einen Wochenendausflug betragen mehrere Monate, die Idee zündet nicht. Die Konstrukteure in Eisenach und Zwickau entwerfen zum Ende der 60er Jahre neue Modelle, doch die Parteiführung setzt auf andere Industrien und lässt die Entwicklungen einstellen. Am Ende der DDR stehen zwei völlig veraltete Automobile und eine Wartezeit von fast 15 Jahren In diesem Kontext entsteht geradezu ein Kult ums Automobil. Fast jeder Bürger meldet sich mit 18 Jahren auf einen Trabant oder Wartburg an. Vor dem Kauf wird eine Garage gebaut, denn dieses eine Auto muss ein Leben lang halten. Der vierrädrige Freund wird gehegt und gepflegt. Ersatzteile werden auf Vorrat gekauft. In den Grenzen seiner Mobilität aber ist der Bürger Ost aktiv. Abenteuerliche Reisen werden geplant - in die CSSR, nach Ungarn oder bis nach Bulgarien. Die Trabis voll bepackt, im Kofferraum Kanister mit Reservebenzin. So lange, bis dann die Grenzen der Mobilität fielen und er endlich die früher nur bestaunten Automobile der Westverwandten kaufen konnte und reisen durfte, wohin er wollte.

Comments # 0